…für die Zukunft der besonders begabten Kinder
engagieren sich
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Mittlerweile bieten alle Schulen Förderangebote für besonders begabte Schüler und Schülerinnen an. Bitte informieren Sie sich an der Schule Ihres Kindes über den/die Ansprechpartner/in für besonders Begabte. Ergänzend kann Beratung durch fachliche Beraterinnen der Bezirksregierung Arnsberg, die selbst im Raum Hagen tätig sind, in Anspruch genommen werden. Die Betreuung der Eltern erfolgt durch entsprechende Selbsthilfegruppen. Sollte der Bedarf bestehen, eine besondere Begabung zu testen, gibt es in Hagen verschiedene Möglichkeiten der Diagnose. Zudem können im Bereich der Kommune Hagen verschiedene Beratungsstellen angesprochen werden, die bei auftretenden schulischen Schwierigkeiten weiter helfen. Regelmäßige Informations- und Fortbildungsangebote in Hagen sind geplant und in einem Terminkalender zusammen gefasst. Für Lehrer und Lehrerinnen und Erzieherinnen gibt es überregionale Qualifikationsangebote. Zur weiteren Information weisen wir auf die vielfältigen Angebote im Internet hin.
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Grundsätzlich ist die Grundschule einem pädagogischen Leistungsverständnis verpflichtet in dem Leistungsanforderungen mit individueller Förderung verbunden werden. Dass differenzierter Unterricht und individuelle Förderung unabdingbar sind, begründet sich aus der Tatsache, dass sich in jeder Grundschulklasse Kinder mit einer Entwicklungsbandbreite von bis zu drei Jahren befinden.
Die Verpflichtung zur Durchführung von Vergleicharbeiten durch das neue Schulgesetz und die in den neuen Richtlinien und Lehrplänen vorgegeben Mindestanforderungen akzentuieren insbesondere den Leistungsanspruch an die Schülerinnen und Schüler und somit natürlich auch an die Lehrkräfte.
Sie ...
... diagnostizieren Lern- und Leistungsstände
... entwickeln und überprüfen Förderpläne und den damit verbundenen Fördererfolg
... fördern die leistungsschwachen Kinder
... fordern die leistungsstarken Kinder
... möchten, dass alle Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten die
Mindestanforderungen der jeweiligen Klassenstufen erreichen
- Sie erreichen dies, indem sie im Unterricht z.B. differenzierte Aufgaben
stellen, Freiarbeitsphasen einrichten, nach Tages- und Wochenplänen arbeiten und
spezielle Förderstunden/-gruppen anbieten oder auch das Dreh-Tür-Modell
praktizieren.
- Besonders begabte Kinder werden gefördert, indem z.B.
- Unterrichtsinhalte vorweggenommen werden.
- anregungsreiche Inhalte und Aufgaben, die nicht zum Kern des Schulstoffes
gehören, bearbeitet werden (z.B. Knobel- und Strategiespiele, offene Aufgabenstellungen oder die Arbeit mit Karteien).
- zu Inhalten und Aufgaben, die im normalen Unterricht behandelt werden,
vertiefende Fragen gestellt werden, die bearbeitet werden sollen (z.B. Wie viele verschiedene Lösungen gibt es? Gibt es weitere Lösungswege?)
- Grundsätzlich nutzen alle Hagener Grundschulen die genannten
organisatorischen wie auch inhaltlichen Möglichkeiten der individuellen Förderung.
- Innerhalb dieses Rahmens ist es jedoch möglich unterschiedliche
Schwerpunkte in der unterrichtlichen und schulischen Arbeit zu setzen.
- Bitte informieren Sie sich bei der jeweiligen Schule genauer.
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Besondere Begabungen an der Hauptschule? Wie sieht eine besondere Begabung aus in der Schulform, die in der veröffentlichten Meinung allzu häufig als Restschule tituliert wird? In Klassen mit einem hohen Anteil von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund, in denen es die eine Muttersprache im herkömmlichen Sinn meist nicht mehr gibt, und vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl von Jugendlichen, denen es an Anregung, Zuwendung, Fürsorge und Führung durch die Sorgeberechtigten fehlt, beschränkt sich die schulische Förderung einer erkannten besonderen Begabung von Schülerinnen und Schülern in der Regel auf das Machbare:
Überdurchschnittliche motorische wie soziale Kompetenzen sowie besondere handwerkliche Fertigkeiten bei Hauptschülerinnen und –schülern werden von den Fachlehrern in angemessener praktikabler Form gefördert und mit anderen Kompetenzen vernetzt: z.B. im Technikunterricht, durch die außerunterrichtliche Ausbildung zum Sporthelfer (Schüler lernen Schüler zu leiten), durch Schülerbands, durch Arbeitsgemeinschaften etwa im Theaterbereich, durch die regulären dreiwöchigen Betriebspraktika in Klasse 9 und 10 ebenso wie durch die neuen ganzjährigen Betriebspraktika für Schüler der zehnten Klassen an den drei Ganztagshauptschulen.
Auf der Ebene der Unterrichtsorganisation werden diese Elemente von den Lehrkräften durch möglichst individualisierte Lernprozesse unterstützt, etwa durch Wochenarbeitspläne und Freiarbeitsphasen oder durch Arbeitsformen wie das Gruppenpuzzle und das Lernen an Stationen – Arbeitsformen, die neben dem Lernen nach dem eigenen Tempo auch zum sozialen Lernen auffordern können.
Das Ziel dieser Förderung ist laut Schulgesetz der Aufstieg: Jene Schülerinnen und Schüler, die an der Hauptschule erfolgreich gefördert worden sind, schaffen den Wechsel zur nächsthöheren Schulform, der Realschule.
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Was können die Gymnasien tun, um den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen,
ihre Begabungen zu entfalten?
Was kann speziell geschehen, um besondere Begabungen
und Hochbegabung zu entdecken und zu fördern?
Welche Möglichkeiten der Individualisierung gibt es?
Hier einige Beispiele:
Im regulären Unterricht
- Formen der Individualisierung von Lernprozessen
- Besondere Wahlpflicht-Angebote
- Zweisprachenzüge
- Drehtürmaßnahmen (individuelle Förderprojekte, Doppelbelegung zweier Fremdsprachen)
Durch zusätzliche Lernangebote
- Ergänzende Unterrichtsveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften auf
allen Aufgabenfeldern (sprachlich, gesellschaftswissenschaftlich,
naturwissenschaftlich und sportlich)· Orchester, Bands, Theatergruppen
- Teilnahme an Wettbewerben
- Soziale und politische Aktivitäten (Patensysteme, Streitschlichtung,
SV-Arbeit)
Zwischen Schule und Öffentlichkeit
- Auslandsaufenthalte (Schüleraustausch, Schulpartnerschaften)
- Schülerferienkurse in Forschungslabors von Unternehmen und Hochschulen
- Seminare der Schüleruniversität
- Besondere Chancen durch Praktika und Stipendien
Im Rahmen der hier grob skizzierten Möglichkeiten wählt jedes einzelne Gymnasium auf der Grundlage seines Schulprogramms individuelle Schwerpunkte und Maßnahmen und unterbreitet daher sein ganz spezifisches Förderangebot. Dadurch ergibt sich innerhalb der Stadt Hagen mit ihren verschiedenen Gymnasien und anderen weiterführenden Schulen ein beachtliches Spektrum von Möglichkeiten zur Förderung besonderer Begabungen in der Schule und darüber hinaus.
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Charakteristisch für diesen Schultyp ist die ausgeprägte Beratungskultur. Erster Ansprechpartner für Kinder und Eltern ist das Klassenlehrertandem (meist eine Lehrerin und ein Lehrer) danach die Beratungslehrer und das Jahrgangsteam. Sozialpädagogen stehen als nicht unterrichtende Fachkräfte den Kindern vertrauensvoll zur Seite, aber auch die Abteilungsleitung, die Schulleitung und bei Bedarf externe Berater unterstützen die individuelle Beratung. Die Vernetzung der Beratenden ist in den Gesamtschulen strukturell verankert.
An „Runden Tischen“ mit Schülern, Eltern und Lehrern werden die verschiedenen Möglichkeiten des individuellen Lernens und einer individuellen Schullaufbahngestaltung beraten. Dabei steht immer das Kind in seiner „Ganzheit“ im Fokus, es werden nicht nur kognitive, sondern auch künstlerische oder soziale Begabungen aufgegriffen und gestärkt.
In der Schulstruktur (vgl. den folgenden Text des Ministeriums) bietet die Gesamtschule viele Möglichkeiten einer individuellen Laufbahngestaltung. Darüber hinaus finden sich im Fachunterricht vielfältige (binnen)differenzierende Maßnahmen, Schulung von Streitschlichtern, Peers und Paten stärken das soziale Lernen, Auslandsaufenthalte und Wettbewerbe bieten Herausforderungen, Drehtürmodelle oder das Überspringen von Jahrgängen werden guten Lernern angeboten. Kennzeichnend ist, dass diese Unterstützungsangebote in der Beratungsstruktur, die von Gesamtschule zu Gesamtschule variieren kann, sorgfältig beraten und kontinuierlich begleitet werden.
Zur Schulstruktur und möglichen Abschlüssen hier der Textauszug aus der Seite des
Schulministeriums (gekürzt): bildungsportal
www.bildungsportal.nrw.de/BP/Schulsystem/Schulformen/Gesamtschule/index.html
Die Gesamtschule arbeitet mit Kindern und Jugendlichen aller Leistungsstärken und hält Laufbahnentscheidungen möglichst lange offen. Gesamtschulen werden in der Regel als Ganztagsschulen geführt. Hier können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erreicht werden, die auch an der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium erworben werden.
Die Gesamtschule umfasst in der Sekundarstufe I die Klassen 5 bis 10 und in der Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) zurzeit die Jahrgangsstufen 11 bis 13. Bei guten Leistungen können die Schülerinnen und Schüler ggf. direkt in die Jahrgangsstufe 12 wechseln. In die Klasse 5 bis 9 gehen die Schülerinnen und Schüler jeweils ohne Versetzung. Der Unterricht in den Klassen 5 und 6 wird im Klassenverband erteilt. Er knüpft an Unterrichtsformen und -inhalte der Grundschule an. […]
Um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, bietet die Gesamtschule in einigen Fächern Fachleistungskurse an. Fachleistungskurse sind Lerngruppen, in denen der Unterricht unterschiedlich hohe Anforderungen stellt. Die Zuweisung zu einem Grund- oder Erweiterungskurs erfolgt mit Zustimmung der Eltern. Ab Klasse 7 gibt es Fachleistungskurse in Englisch und Mathematik, ab Klasse 8 oder 9 in Deutsch und ab Klasse 9 in Physik oder Chemie.
Bis zur Klasse 10 können die Jugendlichen bei entsprechender Leistung zwischen Grund- und Erweiterungskurs wechseln, in der Regel zu Beginn des Schuljahres. Zusätzlicher Förderunterricht begleitet den Kurswechsel und ermöglicht z.B. die Aufarbeitung von Lernrückständen. Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind die so genannten Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem der Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik, in den Fremdsprachen, im Lernbereich Naturwissenschaften und in dem Fach des Wahlpflichtunterrichts. In Klasse 10 ermöglichen sie die Einführung weiterer Fächer der gymnasialen Oberstufe.
Abschlüsse
In der Gesamtschule können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:
- der Hauptschulabschluss
- der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
- der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nach Klasse 10. […]
Gymnasiale Oberstufe
Die gymnasiale Oberstufe setzt den Bildungsgang der Klassen 5 bis 10 fort und schließt mit der Abiturprüfung ab. © 2006 - 2007 Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
- Grundsätzlich nutzen alle Hagener Schulen die genannten
organisatorischen wie auch inhaltlichen Möglichkeiten der individuellen Förderung.
- Innerhalb dieses Rahmens ist es jedoch möglich unterschiedliche
Schwerpunkte in der unterrichtlichen und schulischen Arbeit zu setzen.
- Bitte informieren Sie sich bei der jeweiligen Schule genauer.
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Alle Informationen der NBBH-Veranstaltung " Fortbildung für Erzieherinnen "vom 7. April
ab jetzt als download:
Fast Alles über Hochbegabung Band 1
Von der Windel bis zur Grundschule
Finden Sie unter den Internetseiten der DGHK ( siehe "links" )
Schon traditionsgemäß verleiht der Regionalverein Rhein-Ruhr der DGhK in jedem Jahr einer Kindertageseinrichtung das „Labyrinthchen“ als Anerkennung für vorbildliche Leistungen in der Begabungs- und Begabtenförderung.
Auch für 2009 suchen wir wieder eine auszeichnungswürdige Einrichtung.
Gerne können auch Eltern Einrichtungen vorschlagen.
Folgende Kriterien werden zu Grunde gelegt:
• Zusatzausbildung der Erzieher/innen
• Gestaltung von (Fach-) Räumen
• Einsatz von begabungsgerechtem Spiel- und Arbeitsmaterial
• Einbeziehung auch jüngerer Kinder in anspruchsvolles Spielen und Forschen
• Bemühen um den individuell optimalen Einschulungstermin für jedes Kind
• ein Konzept, das eine individuelle begabungsorientierte Arbeit zeigt
• die begabungsfreundliche Arbeit soll längerfristig angelegt sein
• die Kindertageseinrichtung soll auch von außen in der begabungsfreundlichen Arbeit wahrgenommen werden
Die Verleihung des Labyrinthchens ist verbunden mit einem Preisgeld von € 500,- und einer Plakette für den Eingangsbereich.
Bitte senden Sie Bewerbungen oder allgemeine Fragen zum Thema an labyrinthchen@dghk.de.
hagen.de
Verzeichnis aller Hagener Schulen
dghk-hagen.de
Gesprächskreis in Hagen
Gespräche über das Thema hochbegabte Kinder mit Eltern,
gerngesehene Gäste sind auch Lehrern, Psychologen, Erziehern,
mensa.de
Mensa ist ein weltweiter Zusammenschluss intelligenter Menschen. Sie bieten standardisierte IQ-Tests an für 49 € ab einem Mindestalter von 14 Jahren.
lernwerkstatthagen.de
Problemlösungen bei Leistungsentwicklung durch Karin Schothenröhr-Thormann in Hagen.
qdenker.de
Zentrum für Begabungsförderung: Querdenker in Wuppertal.
dghk-unna.de
dghk.de/rhein-ruhr
Regionalverein Rhein-Ruhr mit lokalen Ansprechpartnern.
kubus-online.net
Kontakt für hochbegabte Jugendliche untereinander.
bmbf.de
Bundesministerium für Bildung und Forschung.
bmbf.de/publikationen
hier gibt es kostenlos bestellbare Informationen und Unterrichtsmaterial. (teilweise auch als PDF)
bmbf.de/pub/begabte_kinder_finden_und_foerdern.pdf
Gute Lektüre als Download. Die Papierversion ist aber aufgrund großer Nachfrage immer schnell vergriffen denn das Heft ist sehr umfassend und interessant.
hochbegabungs-links.de
zahlreiche Hinweise (Überregional und Regional)
Ratgeber zur Hochbegabung für das deutschsprachige Europa
Hier erfährt man, viel über das Thema Hochbegabung
auch unter "Termine" im Kalender mal informieren !
radio 58
Hier erfährt man, was in der Region so los ist
Heinz Nixdorf Museum Paderborn
tolles interaktives Museum mit fantastischen Angeboten
Phänomenta Lüdenscheid
tolles interaktives Museum mit fantastischen Angeboten